„Jeder von ihnen hat ein Gesicht!“

„Lebensreise“ ist ein Projekt, das traumatisierten Geflüchteten über Kunst hilft, ihren Gefühlen näher zu kommen und diesen Ausdruck zu verschaffen. Innerhalb von vier bis sechs Wochen werden in kleinen Gruppen 4-6 Einheiten mit künstlerischen Aktivitäten durchgeführt. Der Ort ist die Gemeindestube in Marzell, gemeinsam mit einer Künstlerin. Initiantin ist Natalie Rudolph von TeachBeyond. 

Geflüchteten zu helfen bedeutet, nicht nur Wohnraum und Sprachkurse anzubieten, sondern sich auch intensiv mit ihrer ganzen Person zu beschäftigen. Jeder Mensch hat eine eigene Geschichte und Erlebnisse, mit denen er entweder positive Werte verbindet oder gar traumatische Erfahrungen gemacht hat. Geflüchtete kennen dieses große Spektrum. Es gehört zu ihrem Leben. Geflüchtete sind nicht eine anonyme Masse, sondern jeder von ihnen hat ein Gesicht.


Soziale Arbeit nach christlichem Verständnis sieht den ganzen Menschen und gibt ihm so seine Würde zurück. Diese ist in Gott begründet und versucht, ihn dabei zu begleiten, damit er sich als Ebenbild Gottes verstehen lernt und im christlichen Glauben Hoffnung findet. Wir glauben, dass dieser MehrWert von großer Bedeutung ist, wenn es uns um eine nachhaltige Integration geht.


„Meine Lebensreise“ versucht durch einen ganzheitlichen Ansatz die psychischen, kulturellen und spirituellen Erlebnisse in ein neues Licht zu rücken und durch Kreativität, Kunst und Gemeinschaftsaktionen aufzuarbeiten. Dabei steht der individuelle Mensch im Fokus.

Von Natalie Rudolph, Referentin Flüchtlingsarbeit TeachBeyond

Flüchtlinge aufnehmen? Nichts Neues für Kandern!

Von Bernhard Winterhalter

Wir schreiben das Jahr 1950 und befinden uns in einer Gemeinderatssitzung in Kandern: Wie auf jeder Tagesordnung derzeit befindet sich auch heute wieder das Thema „Zuzugsgenehmigung und Zuweisung.“ Selbst fünf Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs will der Flüchtlingsstrom aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten nicht abreißen.


Schon damals stellt die Unterbringung der Vertriebenen für jede Gemeinde im Westen eine Herausforderung dar. Deshalb wird auch in Kandern ein Wohnungsausschuss gebildet. Eine der Hauptaufgaben dieses Gremiums besteht darin, den „unterbelegten Wohnraum“ im Städtchen festzustellen. Die Frage ist, welche Hauseigentümer bzw. Wohnungsinhaber  über Räume verfügen, die sie selbst zum Wohnen nicht unbedingt brauchten und für Flüchtlinge benutzt werden können.

Wildfremde Menschen teilen sich mit Einheimischen die Küche 

Zum Beispiel lebten in einem zweistöckigen Gebäude in der Hauptstraße mit mehreren Zimmern zwei Geschwister. In diesem Fall traf der Gemeinderat die Entscheidung, dass in dieser Wohnung noch eine dreiköpfige Flüchtlingsfamilie unterzubringen sei. Heute nicht vorstellbar, dass wildfremde Menschen sich für längere Zeit in der gleichen Wohnung aufhalten wie die Besitzer selbst, die gleiche Küche und andere Einrichtungen mitbenutzten.

Es gab einfach viel zu wenig Platz für Flüchtlinge 

Von einer Privatsphäre oder einem persönlichen Lebensbereich in den eigenen vier Wänden konnte nicht mehr gesprochen werden. Das damalige Wohnungsgesetz nahm darauf aber keine Rücksicht. Es ist nachvollziehbar, dass die vom Gemeinderat zu treffenden Entscheidungen nicht immer mit Begeisterung aufgenommen wurden. Reklamationen waren die Folge. Meistens wurde diesen Beschwerden nicht abgeholfen, da es viel zu wenig Wohnraum für die Flüchtlinge gab. Auch Nichtflüchtlinge durften erst dann nach Kandern ziehen, wenn sie eine entsprechende Zuzugsgenehmigung erhielten. In einem Fall nutzte auch die Heirat eines jungen Mannes nichts. Der Zuzug der Ehefrau stieß auf Ablehnung, nachdem seinerzeit dem damals ledig zugezogenen Mann mitgeteilt wurde, dass nur er eine Zuzugsgenehmigung erhalte.

In der Markthalle auf dem Blumenplatz findet sogar eine siebenköpfige Familie nach langer Flucht ein Zuhause 

Ungeachtet dessen gab es Ausnahmen. Einmal sah man im Hinblick auf das Alter der Hauseigentümer von der Zuweisung von Flüchtlingen in ihre Privatwohnung ab. Ein anderes Mal stellte ein Kanderner eine Haushälterin ein, so dass ein unbelegter Wohnraum für Flüchtlinge nicht mehr zur Verfügung stand. Aber nicht nur Privatwohnungen zog der Gemeinderat für Zuweisungen heran, auch öffentliche Räumlichkeiten mussten als Quartier dienen. Die Markthalle auf dem Blumenplatz (heute Büro und Sportstudio) bot einer siebenköpfigen Familie eine Bleibe. Auch im Gebäude des Kindergartens fanden Flüchtlinge ein Zuhause.


Heute, nach 65 Jahren wächst in vielen der ehemaligen Flüchtlingsfamilien die vierte Generation heran und die Integration ist vor Jahrzehnten schon bestens gelungen. Die Voraussetzungen zur Unterbringung der heutigen Flüchtlinge haben sich um ein Vielfaches verbessert und sind absolut nicht vergleichbar mit anno dazumal.

Kandern wird es auch dieses Mal schaffen.

Dieser Artikel erschien im „Wochenblatt“ und wurde uns mit freundlicher Genehmigung des Autors zur Verfügung gestellt. 

Kinder sollen Gottes vorbehaltlose Liebe kennenlernen!

Ein neuer Arbeitszweig „Formal Education – Kita und Schulen“ wurde Mitte 2016 begonnen. Dabei geht es um die Gründung und den Betrieb christlicher, bilingualer Bildungseinrichtungen in Deutschland. Einer der Schwerpunkte diese Bereichs ist die Unterstützung von Gemeinden und Gemeindeneugründungen mit Hilfe von Kitas und Schulen auf Basis der Evangelischen Allianz. Unterstützung erfolgt ebenso im Rahmen von Bildungs-Kooperationen mit Gemeinden und anderen christlichen Werken. Dabei ist es das Ziel, Menschen das Evangelium von Jesus Christus nahezubringen und ihnen aufzuzeigen, wie eine Beziehung zu Jesus Christus gestaltet werden kann.


Wir sehen unsere Einrichtungen auch als Plattform, um Eltern jeglicher Herkunft sogenannte niederschwellige Angebote zu machen. Vorträge und Hilfen zum Themenkreis Familie, Erziehung, Beruf und seelsorgerliche Beratung für Kinder und Erwachsene seien hier beispielhaft genannt.

Weiterhin unterstützen und beraten wir bestehende christliche Bildungseinrichtungen, wenn es z. B. um Fragen zur Konsolidierung oder bilinguale pädagogische Angebote geht.


Wir haben das Ziel, dass in unseren Bildungseinrichtungen jedes Kind, unabhängig von Leistung, Hautfarbe, Nationalität, Alter und Geschlecht, Gottes vorbehaltlose Annahme und Liebe erfährt, um dadurch ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln zu können.

Die Eltern der Kinder stammen nicht nur aus Familien mit christlicher Prägung. Auch viele glaubensmäßig anders denkende Menschen finden erfahrungsgemäß den Weg in christliche Bildungseinrichtungen. Dabei ist nicht nur deren meist positiver Ruf die Entscheidungsgrundlage. Auch wenn ihnen die Art unserer Frömmigkeit oft fremd ist, so verbinden sie doch mit christlichen Werten Erwartungen an Verlässlichkeit, Vertrauen, Toleranz, Gradlinigkeit und halten es für sinnvoll, dass ihre Kinder die abendländischen kulturellen Wurzeln kennen lernen. Zu erleben, wie sich ihre Kinder in kurzer Zeit ganzheitlich positiv entwickeln, führt bei Eltern häufig zu dem Wunsch, selber über den christlichen Glauben besser informiert zu werden. Das gilt auch für Migranten, z. B. mit muslimischem Hintergrund. Diesem Wunsch kommen wir in unseren Einrichtungen nach.


Christliche Bildung hat immer das zentrale Ziel, gute Beziehungen zu Menschen und Gott zu fördern, Beziehungen zu ordnen oder neu zu gestalten. TeachBeyond hilft dabei und nimmt seit vielen Jahren weltweit die Chance wahr, damit einen positiven Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten.

Der Bereich „Formal Education“ arbeitet eng mit dem Verband evangelischer Bekenntnisschulen zusammen.

Andreas und Iris Koch

Zwei Großkunden und ein neuer Mitarbeiter: das Tonstudio lebt! 

Benjamin:  Du bist seit April Mitarbeiter im Tonstudio. Wie sieht denn so ein durchschnittlicher Tag im Leben des Benny Heckmann aus?

Ein durchschnittlicher Tag startet mit Emails lesen, Emails beantworten und anschließend die aktuellen Projekte bearbeiten. Die meiste Zeit der Arbeit verbringe ich am Computer – ohne den geht bei uns nichts. Mittags gibt es gelegentlich ein gemeinsames Essen mit den Kollegen und anschließend geht es wieder an die ToDos.


Dieser Ablauf sieht anders aus, wenn Aufnahmen anstehen. Dann heißt es, rechtzeitig Equipment aufzubauen, alles zu testen und so herzurichten, damit sich der Kunde wohlfühlt und sofort anfangen kann zu arbeiten.

Erzähl mal: Wie kamst du zu uns?

Nach meiner Ausbildung bei der SchallWerkStadt (!) absolvierte ich den „Bachelor of Science in Audio Production“ am SAE Institut in Stuttgart und arbeitete anschließend fünf Monate am Stage Palladium Theater.


Schon seit ein paar Jahren hatte ich den Wunsch, dass das Janz Tonstudio wieder am Markt aktiv wird und diese Gedanken teilte ich mit Greg. Im Oktober 2015 gab es die ersten konkreten Gespräche über eine mögliche Mitarbeit meinerseits. Im März war dann klar, dass ich tatsächlich hier anfangen kann zu arbeiten. Im April bin ich schließlich ins schöne Dreiländereck gezogen.

Neben dem attraktiven Kunden „Biblica“, und der neuen Version von „Hoffnung für alle“, die weltweit vertrieben wird, konnte ein ganz großer Kunde gewonnen werden:

Wir hatten tatsächlich vor kurzem die außergewöhnliche Möglichkeit die Sprachaufnahmen für die deutsche Übersetzung einer Verfilmung der Evangelien durchzuführen. Es war ein spannendes, aufwendiges und anstrengendes Projekt in jeder Hinsicht.

Mal sehen, ob da in Zukunft Folgeaufträge kommen, denn das ist ein großes und ambitioniertes Projekt und es soll wohl noch mehr kommen. Es lohnt sich mal auf https://www.lumoproject.com vorbeizuschauen oder auch die Making Off Dokus unter https://www.youtube.com/channel/UCjiDMt6Lm1jYQvSp4BROWVw anzusehen.

Dazu oder daneben hast du mit Greg eine neue CD für die Gemeinde G5 gemischt. Wie war das?

„König“ ist eine tolle Produktion mit einer außergewöhnlichen Herangehensweise, da die endgültigen Spuren bis kurz vor Ende reingerieselt kamen und wir uns immer wieder auf neue Gegebenheiten einstellen mussten. Man könnte sagen es war ein „Just in Time Projekt“ und daher besonders spannend.

Natürlich ist es schön, schon nach wenigen Wochen seinen Namen auf der ersten CD zu sehen, aber der eigentliche Wert der Produktion ist die Verbreitung toller deutscher Lobpreismusik abseits dessen was man schon kennt. DMMK (Abk. für „Die Musik Meiner Kirche“) bringt meiner Meinung nach neuen Schwung in die christliche Szene. Sie spielen bei großen Festivals wie den FeG Kongressen oder dem Christival und auch die Zeitschrift Dran Next ist mittlerweile aufmerksam geworden und hat einen tollen Artikel geschrieben. Ich habe zudem von vielen positiven Stimmen und Bewertungen der CD gehört.

Auch hast du Doris Dück,  Luise Gramsch und andere Personen der SchallWerkStadt aufgemischt….

(lacht) Ja, aufgemischt ist das richtige Wort. Sollte ich mir merken, denn darin steckt aufgenommen und gemischt, eben genau das was ich bei diesen Produktionen gemacht habe.


Mit diesen jungen, talentierten Menschen zu arbeiten war eine große Freude und willkommene Abwechslung inmitten der großen Projekte. Luises CD „Von Tausend Farben“ gibt es mittlerweile auch zu kaufen. Wer gerne mehr wissen möchte, dem sei https://luisehermusic.jimdo.com empfohlen.

Du hast Regeln für das Editing aufgestellt  – zum Beispiel? Lese ich richtig, dass es gilt, auch sonst hier und da Prozesse zu definieren?

Zum Beispiel, dass die Stille vor dem ersten Wort eines Kapitels exakt 300 Millisekunden lang sein muss. Grund hierfür sind exakte vertraglich festgelegte Werte, an die wir uns halten müssen.


Bei Prozessen und Regeln für das Editing geht es insbesondere darum, gemeinsame standardisierte Abläufe zu haben, um den Überblick über Dateien zu behalten und uneingeschränkte Kompatibilität zu gewährleisten. Auch den Einsatz von technischen Hilfsmitteln gilt es zu definieren wenn mehrere Menschen am gleichen Projekt arbeiten. Ein Stichwort ist Qualitätssicherung: Nur wenn jeder exakt weiß, was er tun und lassen muss, ist Konsistenz im Produkt erreichbar. Bei über 90 Stunden fertigem Audiomaterial soll eben jedes Buch klanglich gleich sein, auch wenn zwischen den Aufnahmen Monate liegen. Wenn man von Prozessen spricht kommt spätestens beim Thema Datensicherung Langeweile auf aber wenn man das nicht definiert und konsequent betreibt kann es einem das Genick brechen. Das muss man definieren und sich auf jeden Mitarbeiter verlassen können.

Was steht denn sonst noch so in deiner job description? Könntest du uns in ein paar Ziele deiner Arbeit leuchten?

Junior Sound Engineer, mehr steht da nicht drin 😉

Ziele sind ja immer kurz-, mittel- und langfristig. Kurzfristig geht es in erster Linie um die reibungslose Planung und Durchführung der Projekte im Haus. Da wäre die job description wohl „Mädchen für alles“ (grinst), man muss sich im täglichen Ablauf eben genauso um Reinigung und Einkäufe kümmern wie um Aufnahmen, Editing, Mischung und Kundenkontakt. Derzeit bin ich sehr mit dem Tagesgeschäft beschäftigt, aber ein wichtiges mittelfristiges Ziel ist die Erstellung von Plänen für die Zukunft, sowie Marketingmaßnahmen.


Wir sind hier am Anfang, aber ich bin mir sicher, dass wir von Gott einen Platz und Auftrag haben. Diesem Auftrag möchte ich nachkommen.

Nehmen wir mal an, du hättest ein DreamTeam, das dir zuarbeiten würde und ein fettes Budget. Was würdest du im Tonstudio damit anfangen?

Zum einen würde ich Aufgaben optimal an das Dream Team verteilen und zum anderen kompromisslos alle Veränderungen vornehmen, die uns helfen, besseren Service und besseren Sound zu bieten. Details aufzuzählen führt hier zu weit, aber technische und akustische Optimierungen wären offensichtliche Beispiele. Ein Traum von mir sind Studiomöbel, die ergonomisch optimal einstellbar sind, zum Beispiel höhenverstellbare Arbeitsplätze, sodass man abwechselnd stehend oder sitzend arbeiten kann. Das ist mit der ganzen Technik gar nicht so einfach realisierbar (es sind schließlich nicht nur Ordner und ein Computer).

Würdest du diesen Satz für uns beenden? Im Tonstudio sorge ich dafür, dass….

es läuft.

Stellst du uns deine Kollegen vor?  

Greg Davis ist der Leiter des Studios – ein Mann mit viel Erfahrung und für mich Mentor, Freund, Chef und Kollege. Er war die Konstante des Studios über die letzten Jahre und hat immer die Stellung gehalten, egal wie die Situation war. Mit „Proclaim“ ist er zudem als Musiker auf der ganzen Welt unterwegs.

Heinrich Reisich wurde letzten Herbst Teil der Tonstudio Belegschaft und ist Hauptproduzent der Hörbibel. Er ist fast bei jeder Aufnahme-Session der Hörbibel dabei und editiert viele Bücher. Zudem ist er Hauptansprechpartner für den Fontis-Verlag und war maßgeblich an der Auswahl der Sprecher und den Vertragsverhandlungen beteiligt.

John Dueck ist bereits seit 1965 bei Janz Team / Teach Beyond. All seine Weisheit und Erfahrung bringt er mit Herz ein. Er ist Engineer bei einigen Hörbibel Aufnahmen, editiert Bücher der Hörbibel und kümmert sich um Pflege und Reparatur von Equipment.

Die Welt der Musikproduktionen ist für uns Laien manchmal nicht so leicht zu verstehen. Wäre es möglich, für die Dummen unter uns 🙂 ein paar Fachbegriffe zu übersetzen? 

Glossar:

„Audio Engineering“ Technische Umsetzung von Aufnahme, Bearbeitung und Wiedergabe von Ton. Ein Audio Engineer löst Probleme, von denen du gar nicht wusstest, dass du sie hast.

„Vorproduktion/ Pre-Production“ Den Künstler oder Kunden ausquetschen, um zu wissen, wo die Reise hingehen soll.

Sampeln“ Einzelne Klänge aus Instrumenten oder bestehenden Produktionen extrahieren- mit dem Ziel, daraus etwas Neues zu erschaffen.

„Editing“ Nach der Aufnahme alles Krumme gerade rücken, um es beim Mischen mit Goldstaub zu bestreuen.

„Mischen“ Der Goldstaub 🙂 Einzelne Klangereignisse so bearbeiten und zusammenfügen, dass sie ein harmonisches Ganzes ergeben. Wichtigste Weisheit: Ein Mischpult ist keine Kläranlage. Nur exzellentes Material kann ein exzellentes Produkt ergeben.

„Pre-Mastering“ Der letzte Schliff für eine Produktion, wobei das Produkt technisch und klanglich auf die Veröffentlichung vorbereitet wird.

„Pro Tools“ Die Software, mit der ich täglich arbeite.

Lieber Benny, vielen Dank für dieses Gespräch!

Die Englishcamps waren einfach toll! Und die Beziehungen gehen weiter!

Drei Eindrücke aus den English-Camps, gesammelt im Martinsbräu Freiburg

Zunächst hatte man wohl ein wenig Bammel  vor den Teenies – wie sind sie denn so drauf? Kommen wir miteinander klar? Dann aber machten die Begleiter das Erlebnis, wie in kurzer Zeit sehr gute Beziehungen entstanden. Die Unterschiedlichkeit der jungen Menschen hat fasziniert. Ihre Offenheit, über die Bibel und Jesus ins Gespräch zu kommen, ganz besonders. Und in kurzer Zeit und nach wenigen Tagen machten sie sprachlich große Fortschritte! Das kam auch daher, dass die Lernbegleiter konsequent in der englischen Sprache blieben, auch wenn einzelne ein paar Brocken Deutsch sprechen konnten.


Nate Martin war einfach nur stolz auf die Jungs in seiner Gruppe. Ihre Offenheit untereinander, auch heikle Themen anzusprechen und sich ihm anzuvertrauen, fand er überwältigend. Die tiefen, verbindlichen Gespräche über Gott. „Komm, lass uns doch beten,“ sagte er dann oft. Und weil ihm wichtig war, nicht als Chef, sondern als Diener aufzutreten, hat er ihnen am Ende des Camps die Füße gewaschen. Das hat die coolen Jungs berührt. „Das war mein schönstes Camp überhaupt ever!“ schrieb ihm einer seiner Anvertrauten direkt nach der Abreise auf whatsapp. Das wiederum hat Nate sehr berührt.


Rachel Gawette war letztes Jahr als Teilnehmerin bereits dabei und fand: „Das ist, wo ich als Begleiterin dabei sein möchte. Das sind die Menschen, und die Art und Weise von Arbeit, die für mich Sinn machen. Am liebsten möchte sie als Ökologin für Gott leben, ihm dienen und missionarisch unterwegs sein. Das muss nicht unbedingt in Deutschland sein, wiewohl sie das Land und seine Leute sehr lieb gewonnen hat. Ihrem Freund hat sie deshalb in Freiburg ein Holzboot gekauft, etwas sehr Typisches für die Stadt und seine kleinen Bächlein.


Samuel Steiner fand wichtig, seiner Truppe die Bibel lieb zu machen. „Wenn wir nicht mehr für die Jugendlichen da sind, müssen sie alleine klarkommen. In der Bibel können sie Jesus begegnen. Wir haben uns öfter gefragt: Was können wir tun, um Jesus ganz nahe zu sein?“ Samuel ist Sohn eines Pastors und fand wichtig, dass Jugendliche alle Fragen stellen durften, die sie hatten und dass sie sich in den Camps sicher fühlten.