Kennen wir unseren Ort, in dem wir leben? Eine Gemeinde auf Zukunftskurs

Die Chrischona Gemeinde Efringen-Kirchen macht sich auf,  ihre Zukunft zu entdecken. Dabei stellen sie sich die Frage:


„Was hat Gott mit uns und den Menschen um uns herum vor? Wie gestalten wir unseren Gemeindealltag?“

In den eher dörflichen Strukturen von Efringen-Kirchen mit ca. 3.500 Einwohnern findet man eine florierende Infrastruktur: eine Schule, Bäckereien, Ärzte, einen Bahnhof, Kinderspielplätze, ein Industriegebiet sowie ein Flüchtlingsheim. Und: Hier trifft sich auch die Chrischona Gemeinde in eigenen Räumen. Der Clou: Sie wollen nicht nur darauf warten, ins Himmelreich zu kommen, sondern sehnen sich danach, Reich Gottes in ihrem Ort sichtbar werden zu lassen.

Im vergangenen Jahr haben wir in dieser Gemeinde unseren Grund- und Aufbaukurs durchgeführt https://www.leapnetwork.de, und beschäftigen uns unter anderem mit den Grundzügen der biblischen Mission, kontextuellem Gemeindebau, Veränderungsprozessen. Nun hat sich auch Gemeinde dafür entschiedenen, einen 2-jährigen Veränderungsprozess mit uns durchzuführen und ist bereit, sich in diesem Zuge auch unangenehme Fragen zu stellen.


„Kennen wir unseren Ort wirklich?“

Was brauchen die Menschen in Efringen-Kirchen? Sind wir wirklich bei den Menschen und sind wir bereit, mit ihnen gemeinsam Gemeinde zu gestalten? Was sind wir bereit, dafür aufzugeben?

Neben diesen Fragen ist die Gemeinde bereits aktiv in ihrem Ort engagiert, indem sie sich konkret in die Flüchtlingsarbeit investiert. Eine kleine Gruppe der Gemeinde sieht darin ihre Berufung und will diese als einen Teil der Gemeindearbeit entwickeln. Auch in der Jugendarbeit will man neue Horizonte entdecken.

“ Ich ziehe den Hut vor dieser Gemeinde, weil sie bereit ist, tiefe Themen anzugehen und praktische Schritte zu tun, um Gottes Reich mit kleinen Schritten sichtbar zu machen. Es geht nicht einfach nur um ein neues Projekt, sondern um die Entdeckung der missionalen DNA und Praxis der Gemeinde.“

Der Veränderungsprozess beinhaltet drei wesentliche Aspekte:

  • Leiterschaftstraining (2mal im Jahr zur Schulung und Reflexion der Praxis)
  • Crew-Training (5 Module werden über die zwei Jahre hinweg mit der Gemeinde durchgeführt, darunter: Kontextanalyse, Missionale Leiterschaft, Missionale Gemeinschaften gestalten, etc.)
  • Entdeckerboote (Praxisgruppen [z.B. Flüchtlingsarbeit] treffen sich alle 4-6 Wochen zur Gemeinsamen Reflexion und Entwicklung der Arbeit)

Dabei soll das große Bild nicht aus den Augen verloren gehen, sondern vielmehr sollen alle Lernerfahrungen dazu beitragen, dass die Gesamtgemeinde auf einen gemeinsamen Kurs einschwenkt, in dem jeder einzelne Bereich mit dem Großen und Ganzen vernetzt ist und auf diese Weise die Zukunft der Gemeinde gestaltet.

Autor: Benjamin Rudolph, Leiter LEAP NETWORK, theologische Abteilung von TeachBeyond

 

Unsere Lebensgeschichte prägt unsere Theologie 

„Wenn Du einen Menschen den Spiegel vorhältst, zeigst Du ihm vielleicht das wichtigste Bild seines Lebens.“  – Seth Godin

Als ich nach längerer Suche das Schild (siehe Foto) sah, war ich froh, beim Institut für Gemeindebau und Weltmission – kurz IGW – Frankfurt angekommen zu sein. Die Einladung war herzlich, die Studierenden sehr nett und aufgeschlossen. In der Stunde, die ich gestaltet habe, ging es um die Frage, woher ich weiß, wer ich bin. Für viele war es eine neue Erfahrung zu hören, dass nicht nur die Persönlichkeit und Gene das „Ich“ ausmachen, sondern auch das soziale Umfeld eine große Rolle spielt. Besonders intensiv war die Zeit, als wir gemeinsam der Beziehung unserer Lebensgeschichte zu unserer eigenen, privaten Theologie nachgespürt haben. Erfahrungsschätze wurden ausgetauscht und geteilt. 20 Studierende taten so einen Schritt in Richtung mündigem Glauben. Dieser beginnt immer mit der Reflexion darüber, was einen geprägt hat.

Katalysator sein
In der Austauschrunde wurde mir anhand der Beiträge klar, wie wichtig es ist, jungen Studierenden die Möglichkeit zu geben, ihre Persönlichkeit zu betrachten, und ihnen freundlich einen Spiegel vorzuhalten. Hier liegt der Anfang von Veränderung, von Transformation. Ich bin froh, an diesem Tag ein Katalysator für Veränderung gewesen zu sein. Transformative Bildung, Menschen verändern, damit sie Menschen mit der Botschaft Gottes verändern. Das ist das Herzstück von TeachBeyond.

TeachBeyond und FreshX – perfekte Partner


Was haben eine Kirchenbewegung und eine Bildungsinitiative gemeinsam?

Ein Fundament, ein Ziel und eine Mission. Ein Blick in eine perfekte Partnerschaft:

In den 90er Jahren fand in der Kirche Englands eine dramatische Entwicklung statt: jede Woche wurde eine Kirche geschlossen. Als Antwort darauf entstanden an verschiedenen Orten nicht neue Kirchen, sondern vielmehr neue Formen von Kirche. Der Begriff „Fresh Expressions“ (wörtlich: „Frische Ausdrucksformen“) wurde zur Bewegung mit heute ca. 3500 FreshX (die gebräuchliche Abkürzung) in Großbritannien.

Bereits Anfang 2000 fanden die englischen Entwicklungen Nachhall auf deutschem Boden und das FreshX Netzwerk Deutschland wurde gegründet. Bald trafen sich hier nicht nur Landeskirchen, sondern auch freie Werke zum Austausch, zum gemeinsamen Lernen und schliesslich auch zur Ausbildung von „FreshX-Gründern“. TeachBeyond tritt diesem Netzwerk bei mit dem Ziel die Ausbildungsprozesse bei unterschiedlichen Partnern zu fördern, wo möglich zu begleiten und als Mitveranstalter des „Runden Tisches für missionale Ausbildung“ eine Plattform aufzubauen, auf der ein offener Dialog zum Thema „Mission“ unter verschiedenen Ausbildungsstätten geführt wird. TeachBeyond bringt dabei Impulse verändernder Bildung mit ein und ergänzt die FreshX Bewegung und wird zugleich durch die Fülle, die Vielfalt und den Reichtum dieses Netzwerks beschenkt. Wir freuen uns auf den gemeinsamen, partnerschaftlichen Weg und die Zusammenarbeit.

Kleines Kandern, bleib stark! Wir stehen hinter dir! Ein Kommentar zur Absicht von Pegida, am 20. 12. eine Demo zu veranstalten 

Kandern ist ein kleines alemannisches Städtchen im Markgräfler Land. Wer dies besucht, trifft auf eine blühende Landschaft, mannigfaltige Angebote, eine multikulturelle Bevölkerung und freundliche Menschen. Hier „brummt“ das Leben.  Hier gibt es  immer wieder viele internationale Gäste,  die aufgrund des Tourismusangebots oder aufgrund ihres beruflichen Interesses Kandern besuchen oder in Kandern leben wollen.

Wie die Badische Zeitung schreibt, möchte am 20. Dezember nun auch Pegida Kandern besuchen und ihre Versammlung durchführen. Bürgermeister Dr. Renkert ist sich sicher, dass „(…) die Bürgerschaft, der Gemeinderat und die Verwaltung an einem Strang ziehen und zeigen werden, dass solch eine Pegida-Kundgebung bei und in Kandern nicht willkommen ist“ (Quelle: Badische Zeitung).

Kandern steht für die internationale Akzeptanz und für einen Ort, in dem unterschiedliche Kulturen miteinander leben und voneinander lernen. Man hat sich nicht nur miteinander arrangiert, sondern geht miteinander einen gemeinsamen Weg für das Wohl der Stadt. Die unterschiedlichen Beziehungen und Verbindungen zwischen der politischen Gemeinde, den Vereinen, Kirchen und Organisationen malen ein Bild von einer Stadt,  die danach bestrebt ist, „zämme“ zu leben.

Kandern ist keine Stadt, deren Einwohner Abgrenzung in welcher Form auch immer anstreben oder verkörpern. Die langjährige Erfahrung hat uns gezeigt, dass das Miteinander unterschiedlicher Kulturen nicht nur funktioniert, sondern eine Bereicherung darstellt und sich jeder miteinbringt, um unsere Stadt mitzugestalten- und zu prägen.

Als TeachBeyond Deutschland sind wir überzeugt, dass das Zusammenleben der Kulturen nicht nur von Gott gewollt ist, sondern auch seine schöpferische Kreativität zum Ausdruck bringt. Gott sieht jeden Menschen als einmalig und gleichwertig an. Die Geschichte Gottes mit der Menschheit beginnt nicht damit, die Erhabenheit und Dominanz einer bestimmten Gruppe herauszustellen und zu erzählen, sondern mit der Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung eines jeden Menschen als Ebenbild Gottes (Genesis 1). Auch die folgenden biblischen Texte berichten von einem freundlichen Umgang mit dem Fremdling und der Fürsorge für ihn (vgl. 3. Mose 19), sowie dessen Möglichkeit Teil der kulturellen Gegebenheiten zu werden.

Was wir heute erleben, ist die multikulturelle Kreativität Gottes, die uns nicht nur herausfordert, sondern auch hilft uns weiter zu entwickeln. Es ist eine Chance für eine andere Zukunft. Wer auch immer wir mal waren, wir sollten vielmehr werden, wer wir in Zukunft sein wollen und darüber nachdenken, welche Geschichten wir unseren Kindern in 15 bis 20 Jahren erzählen möchten. Wir haben es in der Hand. Wir können uns heute für die Zukunft entscheiden. Und weil wir Kanderner uns bereits entschieden haben, heißen wir auch euch, Pegidamenschen, willkommen. Aber fruchtbaren Boden und Widerhall gegen die bei uns bewährte kulturelle Kreativität, werdet ihr auch hier nicht finden. Eure Vorstellung der Zukunft und eure Weltanschauung werden hier in Kandern auf keinen fruchtbaren Boden fallen.

Von Benjamin Rudolph, Leiter Leap Network, Abteilung Theologie

 

Was bedeutet mir Weihnachten? Einer unserer Mitarbeiter lässt in sein Herz schauen

Ich sitze in meinem Büro. Ein funkelndes Kerzenlicht und ein Tee neben meinem Sessel stimmen mich für eine neue Woche und eine besinnliche Weihnachtszeit ein. Adventus domini kommt mir in den Sinn. Die Ankunft des Herrn. Das feiern wir in diesen Tagen und versuchen diesem Weihnachtsereignis verschieden nachzuspüren. Gott kommt zu uns. Ich sinne darüber nach und werfe einen Blick in mein Bücherregal in dem ich sogleich mein altes Gemeinschaftsliederbuch bemerke. Ich stöbere ein wenig und lese:

„Unser Heiland ist nun da! Hört das Lied der Engelschar. Er, den nie ein Auge sah, kam vom Himmel wunderbar.“

(In: Jesus unsere Freude, Lied 76). Wunderbar. Ein Wunder. Ja es ist ein Wunder, so sagt es auch C.S. Lewis der in der Menschwerdung Gottes das zentrale Wunder sah. Gott wird Mensch und ist mit uns, wie es uns sein Name „Immanuel“ (Jesaja 7,14) verrät. Das macht diesen Gott so einzigartig. Das Wort, Gott selbst, wird Mensch und zieht leibhaftig in unsere Wirklichkeit ein und somit in die Nachbarschaft der Menschen (Johannes 1,14). Was uns all zu oft als selbstverständlich erscheint, ist jedoch das zentralste, tiefste und bedeutungsvollste Ereignisse in der Geschichte. Jesus unser Retter ist da. Als Kind. Klein und unscheinbar vollzieht Gott sein Tun mit dieser Welt in dem er selbst Teil von ihr wird. Ein zweiter Blick in mein Gesangsbuch lässt mich auf den Text von Thomas Eger aus dem Jahre 1979 schauen:

„O Freude über Freude, ein Wunder ist geschehn! Gott kommt heut zu uns Menschen im Stall zu Bethlehem. Er kommt zu uns als Kindlein, ganz hilflos, arm und klein. Doch wer sich vor ihm beuget, bei ihm kehrt Freude ein.“

(In: Jesus unsere Freude, Lied 69). Zur selben Zeit begegnet uns in der Menschwerdung Gottes beides, Kind und Gott. Das ist kein vorweihnachtlicher Kitsch, sondern das Staunen über Gottes Größe im Hier und Jetzt ganz klein zu sein. Adventus domini.

Mein Blick schweift in Richtung Fenster. Ich höre die Stimmen von Kindern die auf dem Hof unserer benachbarten Schule spielen. Viele von der jüngeren Generation wachsen ohne eine christliche Vorstellung oder der Idee dahinter auf und ich stelle mir die Frage: Wie kommt Gott heute zu den Menschen, wenn jegliche Verbindung zum christlichen Glauben abhandengekommen ist? Die Welt in der wir leben hat sich enorm verändert und die Menschen haben immer weniger eine Idee davon was wir Sonntag für Sonntag reden und hören. Weihnachten läd uns ein, dass wir uns der einzigartigen Story Gottes bewusstwerden und uns als Teil von Gottes Tun in der Welt begreifen. Wir, die wir Gottes Handeln erlebt haben, sind Teil der großen biblischen Erzählung und von Gottes stetigem Handeln. Wir haben die Aufgabe diese Welt mitzugestalten und mutig von Jesus und dem Reich Gottes zu erzählen. Den Belangen dieser Welt zu begegnet, die junge Generation zu formen, unsere Kultur zu prägen und neue Ausdrucksweisen von Gemeinschaften zu gestalten sehen wir als Verantwortung als Nachfolger Gottes die mit ihm in dieser Welt unterwegs sind, damit die Menschen die Story Gottes begreifen, die Freude einkehren kann und die Menschen lernen Jesus nachzufolgen. Weihnachten erinnert uns daran, wie Jesus in und mit dieser Welt unterwegs zu sein.

 

Die SWS – Showcase: SWS Künstlercommunity kennenlernen und sich auf Weihnachten einstimmen!

Sing a song for Christmas!

 Junge Künstler der SchallWerkStadt (SWS) stimmen auf Weihnachten ein

(geb) Am 12. Dezember um 19:30 Uhr steigt ein Weihnachtskonzert der besonderen Art – das „SWS Christmas Showcase.“ Bei guter Musik soll die Möglichkeit gegeben werden, sich auf Weihnachten auszurichten. Mit einer Reise durch verschiedene musikalische Genres: Soul, Pop/Rock, Singer/Songwriter. Darüberhinaus ist es möglich, die SchallWerkStadt (SWS) und ihre begabten Studenten an diesem Abend näher kennenzulernen und in die „SWS  Künstlercommunity“ einzutauchen.

Eintritt frei/Spende erbeten.

Freizeiten bleiben weiterhin Bestandteil von Teach Beyond

Wie geht es mit den Freizeiten weiter?

(geb) Freizeiten sind eine der zentralen Dienstleistungen von TeachBeyond Deutschland und bleiben trotz Wettbewerbern eine attraktive Grösse für Deutschland. Sie stehen nicht im Widerspruch zum Kernauftrag der Bildungseinrichtung, nämlich dem der „transformativen Bildung.“ Wo können Menschen besser gebildet und mit christlichen Werten in Kontakt kommen, als bei Sport, bei Spiel, beim Wandern, beim gemeinsamen Bibellesen oder besonders dann, wenn wertschätzende Betreuer sich ernsthaft für einen interessieren?

Strategisches Ziel von TeachBeyond Deutschland ist es indes, für diesen Bereich eine Stelle auszuschreiben und ein Team zu bilden, das nachhaltig und längerfristig diesen wichtigen Bereich weiterentwickelt.

Für das kommende Jahr wird das Motto „shrink to fit“ gefahren, d.h. der Schwerpunkt liegt auf insgesamt vier Freizeiten, darunter eine Sommer Englisch-Freizeit, zwei Outdoor Camps und eine Osterfreizeit.

Um sich mit all diesen konzeptionellen Fragen auseinanderzusetzen, traf sich eine Spurgruppe im Herbst mehrfach, um das Konzept der Freizeiten bei TeachBeyond zu reflektieren. Manche Freizeiten waren in den letzten Jahren schlecht besucht, andere wiederum erfreuen sich nach wie vor grosser Beliebtheit, wie beispielsweise die der Outdoor Camps. Klar ist, dass personell wie inhaltlich investiert werden muss, wenn dieser Bereich weiterhin ein integraler Bestandteil der Bildungsarbeit von TeachBeyond bleiben soll.

 

Christliche Bildung im Aufbruch und sehr gefragt

Aufregend, wenn Mitarbeiter von ihren Reisen zu Teach Beyond Schulen in Europa ins kleine Kandern zurückkehren und von ihren Abenteuern berichten. Letzte Woche brachte uns Dr. Peter Regez,  Leiter TeachBeyond Europa als auch Eurasien viele interessante Neuigkeiten mit. Auf einer Reise nach Albanien etwa hörte Dr. Peter Regez von der christlichen Schule in Tirana, dass dort Lehrer von TeachBeyond sehr gerne gesehen und geschätzt würden. Albanien, so Regez, erhole sich langsam von der Diktatur und das Christentum sei im Wachsen begriffen.

TeachBeyond begleitet Bildungsinitiativen und Schulen in Deutschland, der Schweiz, in Österreich, in Frankreich, Spanien, Portugal, im Vereinigten Königreich, in Ungarn, der Tschechei, Rumänien, Bulgarien sowie in Osteuropa.

Ausserdem berichtete Peter Regez von Entwicklungen in Frankreich, einem Land, in dem ein riesiger Aufbruch im Bereich christlicher Schulgründungen zu verzeichnen sei. Der Vorstand bei TeachBeyond Frankreich ist deshalb dabei zu fragen, ob er nicht in irgendeiner Weise an der Arbeit von Schulgründungen beitragen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Flüchtlinge für den Arbeitsmarkt trainieren

Gestern haben wir im TeachBeyond Center in Kandern mit der ersten Schulungseinheit „Basic Computer Training“ für Flüchtlinge begonnen. Mit den Kompaktkursen wollen wir jungen Menschen in unserer Region helfen, sich auf ihren beruflichen Einstieg in Deutschland vorzubereiten. Ein kanadischer IT-Mitarbeiter übernimmt die Schulungseinheiten.

Eine wichtige Säule von Integration ist die Vermittlung in den Arbeitsmarkt.
Eine Bewerbung und den eigenen Lebenslauf selbst verfassen zu lernen, Briefe und E-Mails zu schreiben, im Internet recherchieren, um an relevante Informationen zu kommen sind den jungen Menschen wichtig. Viele hatten in ihrer Heimat nie die Möglichkeit, einen Computer zu nutzen. In Deutschland jedoch wird der Umgang mit dem PC bei jungen Menschen quasi vorausgesetzt.

Wir sind der Meinung, dass jeder Mensch ein Recht auf Bildung und persönliche Entwicklungschancen hat, und wollen den Geflüchteten in einem vertrauensvollen und für sie ermutigendem Lernumfeld, einen leichten Einstieg in die IT-Welt ermöglichen.

Deutschsprachige Lehrer für China gesucht

Unsere Organisation unterhält seit 2002 eine Partnerschaft mit einer Firma in China, welche dort in mehreren Städten internationale Schulen betreibt. Weil deutsche Firmen in China ein großes Wachstum erleben und dort vermehrt investieren, möchten sie die Kinder ihrer deutschen Mitarbeiter an diese Schulen senden. Es besteht deshalb ein dringender Bedarf an deutschsprachigen Lehrern, vor allem für die Fächer Deutsch, Mathematik und Naturwissenschaften.

Ein finanzieller Beitrag für diesen Dienst sowie Krankenversicherung, Mietwohnung und andere Vergünstigungen werden vor Ort gewährleistet. Interessenten melden sich bitte ausschließlich per E-Mail bei Frau Marianne Regez unter: 

Gewünschte Unterlagen: Lebenslauf und eine Erklärung des Interesses für einen solchen internationalen Dienst.
Wir bitten auch um die Bekanntmachung dieses Anliegens in Ihrem Umfeld!