Flüchtlinge aufnehmen? Nichts Neues für Kandern!

Von Bernhard Winterhalter

Wir schreiben das Jahr 1950 und befinden uns in einer Gemeinderatssitzung in Kandern: Wie auf jeder Tagesordnung derzeit befindet sich auch heute wieder das Thema „Zuzugsgenehmigung und Zuweisung.“ Selbst fünf Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs will der Flüchtlingsstrom aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten nicht abreißen.


Schon damals stellt die Unterbringung der Vertriebenen für jede Gemeinde im Westen eine Herausforderung dar. Deshalb wird auch in Kandern ein Wohnungsausschuss gebildet. Eine der Hauptaufgaben dieses Gremiums besteht darin, den „unterbelegten Wohnraum“ im Städtchen festzustellen. Die Frage ist, welche Hauseigentümer bzw. Wohnungsinhaber  über Räume verfügen, die sie selbst zum Wohnen nicht unbedingt brauchten und für Flüchtlinge benutzt werden können.

Wildfremde Menschen teilen sich mit Einheimischen die Küche 

Zum Beispiel lebten in einem zweistöckigen Gebäude in der Hauptstraße mit mehreren Zimmern zwei Geschwister. In diesem Fall traf der Gemeinderat die Entscheidung, dass in dieser Wohnung noch eine dreiköpfige Flüchtlingsfamilie unterzubringen sei. Heute nicht vorstellbar, dass wildfremde Menschen sich für längere Zeit in der gleichen Wohnung aufhalten wie die Besitzer selbst, die gleiche Küche und andere Einrichtungen mitbenutzten.

Es gab einfach viel zu wenig Platz für Flüchtlinge 

Von einer Privatsphäre oder einem persönlichen Lebensbereich in den eigenen vier Wänden konnte nicht mehr gesprochen werden. Das damalige Wohnungsgesetz nahm darauf aber keine Rücksicht. Es ist nachvollziehbar, dass die vom Gemeinderat zu treffenden Entscheidungen nicht immer mit Begeisterung aufgenommen wurden. Reklamationen waren die Folge. Meistens wurde diesen Beschwerden nicht abgeholfen, da es viel zu wenig Wohnraum für die Flüchtlinge gab. Auch Nichtflüchtlinge durften erst dann nach Kandern ziehen, wenn sie eine entsprechende Zuzugsgenehmigung erhielten. In einem Fall nutzte auch die Heirat eines jungen Mannes nichts. Der Zuzug der Ehefrau stieß auf Ablehnung, nachdem seinerzeit dem damals ledig zugezogenen Mann mitgeteilt wurde, dass nur er eine Zuzugsgenehmigung erhalte.

In der Markthalle auf dem Blumenplatz findet sogar eine siebenköpfige Familie nach langer Flucht ein Zuhause 

Ungeachtet dessen gab es Ausnahmen. Einmal sah man im Hinblick auf das Alter der Hauseigentümer von der Zuweisung von Flüchtlingen in ihre Privatwohnung ab. Ein anderes Mal stellte ein Kanderner eine Haushälterin ein, so dass ein unbelegter Wohnraum für Flüchtlinge nicht mehr zur Verfügung stand. Aber nicht nur Privatwohnungen zog der Gemeinderat für Zuweisungen heran, auch öffentliche Räumlichkeiten mussten als Quartier dienen. Die Markthalle auf dem Blumenplatz (heute Büro und Sportstudio) bot einer siebenköpfigen Familie eine Bleibe. Auch im Gebäude des Kindergartens fanden Flüchtlinge ein Zuhause.


Heute, nach 65 Jahren wächst in vielen der ehemaligen Flüchtlingsfamilien die vierte Generation heran und die Integration ist vor Jahrzehnten schon bestens gelungen. Die Voraussetzungen zur Unterbringung der heutigen Flüchtlinge haben sich um ein Vielfaches verbessert und sind absolut nicht vergleichbar mit anno dazumal.

Kandern wird es auch dieses Mal schaffen.

Dieser Artikel erschien im „Wochenblatt“ und wurde uns mit freundlicher Genehmigung des Autors zur Verfügung gestellt. 

Kinder sollen Gottes vorbehaltlose Liebe kennenlernen!

Ein neuer Arbeitszweig „Formal Education – Kita und Schulen“ wurde Mitte 2016 begonnen. Dabei geht es um die Gründung und den Betrieb christlicher, bilingualer Bildungseinrichtungen in Deutschland. Einer der Schwerpunkte diese Bereichs ist die Unterstützung von Gemeinden und Gemeindeneugründungen mit Hilfe von Kitas und Schulen auf Basis der Evangelischen Allianz. Unterstützung erfolgt ebenso im Rahmen von Bildungs-Kooperationen mit Gemeinden und anderen christlichen Werken. Dabei ist es das Ziel, Menschen das Evangelium von Jesus Christus nahezubringen und ihnen aufzuzeigen, wie eine Beziehung zu Jesus Christus gestaltet werden kann.


Wir sehen unsere Einrichtungen auch als Plattform, um Eltern jeglicher Herkunft sogenannte niederschwellige Angebote zu machen. Vorträge und Hilfen zum Themenkreis Familie, Erziehung, Beruf und seelsorgerliche Beratung für Kinder und Erwachsene seien hier beispielhaft genannt.

Weiterhin unterstützen und beraten wir bestehende christliche Bildungseinrichtungen, wenn es z. B. um Fragen zur Konsolidierung oder bilinguale pädagogische Angebote geht.


Wir haben das Ziel, dass in unseren Bildungseinrichtungen jedes Kind, unabhängig von Leistung, Hautfarbe, Nationalität, Alter und Geschlecht, Gottes vorbehaltlose Annahme und Liebe erfährt, um dadurch ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln zu können.

Die Eltern der Kinder stammen nicht nur aus Familien mit christlicher Prägung. Auch viele glaubensmäßig anders denkende Menschen finden erfahrungsgemäß den Weg in christliche Bildungseinrichtungen. Dabei ist nicht nur deren meist positiver Ruf die Entscheidungsgrundlage. Auch wenn ihnen die Art unserer Frömmigkeit oft fremd ist, so verbinden sie doch mit christlichen Werten Erwartungen an Verlässlichkeit, Vertrauen, Toleranz, Gradlinigkeit und halten es für sinnvoll, dass ihre Kinder die abendländischen kulturellen Wurzeln kennen lernen. Zu erleben, wie sich ihre Kinder in kurzer Zeit ganzheitlich positiv entwickeln, führt bei Eltern häufig zu dem Wunsch, selber über den christlichen Glauben besser informiert zu werden. Das gilt auch für Migranten, z. B. mit muslimischem Hintergrund. Diesem Wunsch kommen wir in unseren Einrichtungen nach.


Christliche Bildung hat immer das zentrale Ziel, gute Beziehungen zu Menschen und Gott zu fördern, Beziehungen zu ordnen oder neu zu gestalten. TeachBeyond hilft dabei und nimmt seit vielen Jahren weltweit die Chance wahr, damit einen positiven Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten.

Der Bereich „Formal Education“ arbeitet eng mit dem Verband evangelischer Bekenntnisschulen zusammen.

Andreas und Iris Koch

Zwei Großkunden und ein neuer Mitarbeiter: das Tonstudio lebt! 

Benjamin:  Du bist seit April Mitarbeiter im Tonstudio. Wie sieht denn so ein durchschnittlicher Tag im Leben des Benny Heckmann aus?

Ein durchschnittlicher Tag startet mit Emails lesen, Emails beantworten und anschließend die aktuellen Projekte bearbeiten. Die meiste Zeit der Arbeit verbringe ich am Computer – ohne den geht bei uns nichts. Mittags gibt es gelegentlich ein gemeinsames Essen mit den Kollegen und anschließend geht es wieder an die ToDos.


Dieser Ablauf sieht anders aus, wenn Aufnahmen anstehen. Dann heißt es, rechtzeitig Equipment aufzubauen, alles zu testen und so herzurichten, damit sich der Kunde wohlfühlt und sofort anfangen kann zu arbeiten.

Erzähl mal: Wie kamst du zu uns?

Nach meiner Ausbildung bei der SchallWerkStadt (!) absolvierte ich den „Bachelor of Science in Audio Production“ am SAE Institut in Stuttgart und arbeitete anschließend fünf Monate am Stage Palladium Theater.


Schon seit ein paar Jahren hatte ich den Wunsch, dass das Janz Tonstudio wieder am Markt aktiv wird und diese Gedanken teilte ich mit Greg. Im Oktober 2015 gab es die ersten konkreten Gespräche über eine mögliche Mitarbeit meinerseits. Im März war dann klar, dass ich tatsächlich hier anfangen kann zu arbeiten. Im April bin ich schließlich ins schöne Dreiländereck gezogen.

Neben dem attraktiven Kunden „Biblica“, und der neuen Version von „Hoffnung für alle“, die weltweit vertrieben wird, konnte ein ganz großer Kunde gewonnen werden:

Wir hatten tatsächlich vor kurzem die außergewöhnliche Möglichkeit die Sprachaufnahmen für die deutsche Übersetzung einer Verfilmung der Evangelien durchzuführen. Es war ein spannendes, aufwendiges und anstrengendes Projekt in jeder Hinsicht.

Mal sehen, ob da in Zukunft Folgeaufträge kommen, denn das ist ein großes und ambitioniertes Projekt und es soll wohl noch mehr kommen. Es lohnt sich mal auf https://www.lumoproject.com vorbeizuschauen oder auch die Making Off Dokus unter https://www.youtube.com/channel/UCjiDMt6Lm1jYQvSp4BROWVw anzusehen.

Dazu oder daneben hast du mit Greg eine neue CD für die Gemeinde G5 gemischt. Wie war das?

„König“ ist eine tolle Produktion mit einer außergewöhnlichen Herangehensweise, da die endgültigen Spuren bis kurz vor Ende reingerieselt kamen und wir uns immer wieder auf neue Gegebenheiten einstellen mussten. Man könnte sagen es war ein „Just in Time Projekt“ und daher besonders spannend.

Natürlich ist es schön, schon nach wenigen Wochen seinen Namen auf der ersten CD zu sehen, aber der eigentliche Wert der Produktion ist die Verbreitung toller deutscher Lobpreismusik abseits dessen was man schon kennt. DMMK (Abk. für „Die Musik Meiner Kirche“) bringt meiner Meinung nach neuen Schwung in die christliche Szene. Sie spielen bei großen Festivals wie den FeG Kongressen oder dem Christival und auch die Zeitschrift Dran Next ist mittlerweile aufmerksam geworden und hat einen tollen Artikel geschrieben. Ich habe zudem von vielen positiven Stimmen und Bewertungen der CD gehört.

Auch hast du Doris Dück,  Luise Gramsch und andere Personen der SchallWerkStadt aufgemischt….

(lacht) Ja, aufgemischt ist das richtige Wort. Sollte ich mir merken, denn darin steckt aufgenommen und gemischt, eben genau das was ich bei diesen Produktionen gemacht habe.


Mit diesen jungen, talentierten Menschen zu arbeiten war eine große Freude und willkommene Abwechslung inmitten der großen Projekte. Luises CD „Von Tausend Farben“ gibt es mittlerweile auch zu kaufen. Wer gerne mehr wissen möchte, dem sei https://luisehermusic.jimdo.com empfohlen.

Du hast Regeln für das Editing aufgestellt  – zum Beispiel? Lese ich richtig, dass es gilt, auch sonst hier und da Prozesse zu definieren?

Zum Beispiel, dass die Stille vor dem ersten Wort eines Kapitels exakt 300 Millisekunden lang sein muss. Grund hierfür sind exakte vertraglich festgelegte Werte, an die wir uns halten müssen.


Bei Prozessen und Regeln für das Editing geht es insbesondere darum, gemeinsame standardisierte Abläufe zu haben, um den Überblick über Dateien zu behalten und uneingeschränkte Kompatibilität zu gewährleisten. Auch den Einsatz von technischen Hilfsmitteln gilt es zu definieren wenn mehrere Menschen am gleichen Projekt arbeiten. Ein Stichwort ist Qualitätssicherung: Nur wenn jeder exakt weiß, was er tun und lassen muss, ist Konsistenz im Produkt erreichbar. Bei über 90 Stunden fertigem Audiomaterial soll eben jedes Buch klanglich gleich sein, auch wenn zwischen den Aufnahmen Monate liegen. Wenn man von Prozessen spricht kommt spätestens beim Thema Datensicherung Langeweile auf aber wenn man das nicht definiert und konsequent betreibt kann es einem das Genick brechen. Das muss man definieren und sich auf jeden Mitarbeiter verlassen können.

Was steht denn sonst noch so in deiner job description? Könntest du uns in ein paar Ziele deiner Arbeit leuchten?

Junior Sound Engineer, mehr steht da nicht drin 😉

Ziele sind ja immer kurz-, mittel- und langfristig. Kurzfristig geht es in erster Linie um die reibungslose Planung und Durchführung der Projekte im Haus. Da wäre die job description wohl „Mädchen für alles“ (grinst), man muss sich im täglichen Ablauf eben genauso um Reinigung und Einkäufe kümmern wie um Aufnahmen, Editing, Mischung und Kundenkontakt. Derzeit bin ich sehr mit dem Tagesgeschäft beschäftigt, aber ein wichtiges mittelfristiges Ziel ist die Erstellung von Plänen für die Zukunft, sowie Marketingmaßnahmen.


Wir sind hier am Anfang, aber ich bin mir sicher, dass wir von Gott einen Platz und Auftrag haben. Diesem Auftrag möchte ich nachkommen.

Nehmen wir mal an, du hättest ein DreamTeam, das dir zuarbeiten würde und ein fettes Budget. Was würdest du im Tonstudio damit anfangen?

Zum einen würde ich Aufgaben optimal an das Dream Team verteilen und zum anderen kompromisslos alle Veränderungen vornehmen, die uns helfen, besseren Service und besseren Sound zu bieten. Details aufzuzählen führt hier zu weit, aber technische und akustische Optimierungen wären offensichtliche Beispiele. Ein Traum von mir sind Studiomöbel, die ergonomisch optimal einstellbar sind, zum Beispiel höhenverstellbare Arbeitsplätze, sodass man abwechselnd stehend oder sitzend arbeiten kann. Das ist mit der ganzen Technik gar nicht so einfach realisierbar (es sind schließlich nicht nur Ordner und ein Computer).

Würdest du diesen Satz für uns beenden? Im Tonstudio sorge ich dafür, dass….

es läuft.

Stellst du uns deine Kollegen vor?  

Greg Davis ist der Leiter des Studios – ein Mann mit viel Erfahrung und für mich Mentor, Freund, Chef und Kollege. Er war die Konstante des Studios über die letzten Jahre und hat immer die Stellung gehalten, egal wie die Situation war. Mit „Proclaim“ ist er zudem als Musiker auf der ganzen Welt unterwegs.

Heinrich Reisich wurde letzten Herbst Teil der Tonstudio Belegschaft und ist Hauptproduzent der Hörbibel. Er ist fast bei jeder Aufnahme-Session der Hörbibel dabei und editiert viele Bücher. Zudem ist er Hauptansprechpartner für den Fontis-Verlag und war maßgeblich an der Auswahl der Sprecher und den Vertragsverhandlungen beteiligt.

John Dueck ist bereits seit 1965 bei Janz Team / Teach Beyond. All seine Weisheit und Erfahrung bringt er mit Herz ein. Er ist Engineer bei einigen Hörbibel Aufnahmen, editiert Bücher der Hörbibel und kümmert sich um Pflege und Reparatur von Equipment.

Die Welt der Musikproduktionen ist für uns Laien manchmal nicht so leicht zu verstehen. Wäre es möglich, für die Dummen unter uns 🙂 ein paar Fachbegriffe zu übersetzen? 

Glossar:

„Audio Engineering“ Technische Umsetzung von Aufnahme, Bearbeitung und Wiedergabe von Ton. Ein Audio Engineer löst Probleme, von denen du gar nicht wusstest, dass du sie hast.

„Vorproduktion/ Pre-Production“ Den Künstler oder Kunden ausquetschen, um zu wissen, wo die Reise hingehen soll.

Sampeln“ Einzelne Klänge aus Instrumenten oder bestehenden Produktionen extrahieren- mit dem Ziel, daraus etwas Neues zu erschaffen.

„Editing“ Nach der Aufnahme alles Krumme gerade rücken, um es beim Mischen mit Goldstaub zu bestreuen.

„Mischen“ Der Goldstaub 🙂 Einzelne Klangereignisse so bearbeiten und zusammenfügen, dass sie ein harmonisches Ganzes ergeben. Wichtigste Weisheit: Ein Mischpult ist keine Kläranlage. Nur exzellentes Material kann ein exzellentes Produkt ergeben.

„Pre-Mastering“ Der letzte Schliff für eine Produktion, wobei das Produkt technisch und klanglich auf die Veröffentlichung vorbereitet wird.

„Pro Tools“ Die Software, mit der ich täglich arbeite.

Lieber Benny, vielen Dank für dieses Gespräch!

Die Englishcamps waren einfach toll! Und die Beziehungen gehen weiter!

Drei Eindrücke aus den English-Camps, gesammelt im Martinsbräu Freiburg

Zunächst hatte man wohl ein wenig Bammel  vor den Teenies – wie sind sie denn so drauf? Kommen wir miteinander klar? Dann aber machten die Begleiter das Erlebnis, wie in kurzer Zeit sehr gute Beziehungen entstanden. Die Unterschiedlichkeit der jungen Menschen hat fasziniert. Ihre Offenheit, über die Bibel und Jesus ins Gespräch zu kommen, ganz besonders. Und in kurzer Zeit und nach wenigen Tagen machten sie sprachlich große Fortschritte! Das kam auch daher, dass die Lernbegleiter konsequent in der englischen Sprache blieben, auch wenn einzelne ein paar Brocken Deutsch sprechen konnten.


Nate Martin war einfach nur stolz auf die Jungs in seiner Gruppe. Ihre Offenheit untereinander, auch heikle Themen anzusprechen und sich ihm anzuvertrauen, fand er überwältigend. Die tiefen, verbindlichen Gespräche über Gott. „Komm, lass uns doch beten,“ sagte er dann oft. Und weil ihm wichtig war, nicht als Chef, sondern als Diener aufzutreten, hat er ihnen am Ende des Camps die Füße gewaschen. Das hat die coolen Jungs berührt. „Das war mein schönstes Camp überhaupt ever!“ schrieb ihm einer seiner Anvertrauten direkt nach der Abreise auf whatsapp. Das wiederum hat Nate sehr berührt.


Rachel Gawette war letztes Jahr als Teilnehmerin bereits dabei und fand: „Das ist, wo ich als Begleiterin dabei sein möchte. Das sind die Menschen, und die Art und Weise von Arbeit, die für mich Sinn machen. Am liebsten möchte sie als Ökologin für Gott leben, ihm dienen und missionarisch unterwegs sein. Das muss nicht unbedingt in Deutschland sein, wiewohl sie das Land und seine Leute sehr lieb gewonnen hat. Ihrem Freund hat sie deshalb in Freiburg ein Holzboot gekauft, etwas sehr Typisches für die Stadt und seine kleinen Bächlein.


Samuel Steiner fand wichtig, seiner Truppe die Bibel lieb zu machen. „Wenn wir nicht mehr für die Jugendlichen da sind, müssen sie alleine klarkommen. In der Bibel können sie Jesus begegnen. Wir haben uns öfter gefragt: Was können wir tun, um Jesus ganz nahe zu sein?“ Samuel ist Sohn eines Pastors und fand wichtig, dass Jugendliche alle Fragen stellen durften, die sie hatten und dass sie sich in den Camps sicher fühlten.

Wandern im Schwarzwald, paddeln auf dem Altrhein

 

Die „Outdoor camps“ beginnen! 20 Mitarbeiter und 50 Teilnehmer wagen sich zu zwei Camps ins Freie, um Natur pur und Gottes Schöpfung zu erleben. Die Initialzündung zum Konzept „Outdoor“ erwuchs aus den English camps, als die Teilnehmer erlebten, dass ihnen plötzlich ein Baum vor den Füßen lag und sie diesen beseitigen mussten. Nur wie?

Ein schlauer Junge nahm die Handsäge und machte ihn mit anderen klein. Schon immer waren die English camps so gestaltet, dass man eine Nacht draussen verbrachte und der Natur auf vielfältigste Weise begegnete – nun aber wurde aus der Erfahrung mit dem Baum, der auf dem Weg störte, eine ganz neue Idee für eine neue Form von Camps geboren: gemeinsam Herausforderungen annehmen und dabei in der freien Natur jede Menge fürs Leben lernen!


Seit 2007  werden „Outdoor camps“ durchgeführt und erfreuen sich gerade bei Jungs großer Beliebtheit. Offline – Abenteuer erleben, in Hängematten schlafen, draußen kochen und miteinander in der Beziehung zum Schöpfergott wachsen – das sind im Zuge (auch) krank machender Digitalisierung zunehmend attraktive Bestandteile.

Für Jesse Frank  sind sie eine Art Lebensschulung für Jugendliche, trainieren sie für „emergency situations.“ Ein Motto dabei lautet „STOPP“ und steht für

S wie Stop

T wie think

O – wie observe

P – plan

P – pray

Bereits seit 20 Jahren ist Jesse Frank leitend mit von der Partie und entwickelt das Konzept mit Andreas Maier weiter.  Frank möchte nächstes Jahr drei Camps durchführen und hat bereits wieder ein neues Programm vor Augen. Er nennt es „Rucksackfreizeit“, das in Anlehnung an Jesu Vorbild dazu ermutigen soll, seinen „Rucksack“ immer wieder bei Jesus abzuladen und von ihm zu lernen.

 

„Nicht die Kirche hat eine Mission, sondern die Mission hat eine Kirche.“

Eine deiner Leidenschaften ist es, Gemeinden zum Wachsen zu bringen. Wie kommt das? 

Ich verwende hier gern ein Bild:  Wenn es am Abend in unserem Haus dunkel wird, dann macht es keinen Sinn, dem Tag die Schuld zu geben und zu sagen: Wie konntest du nur? Die Frage, die man sich in solch einer Situation stellen muss ist: „Wo ist denn das Licht? Genauso ist es, wenn Lebensmittel, insbesondere Fleisch schlecht und ungenießbar werden. Dann macht es keinen Sinn, die Schuld dem Fleisch zuzuweisen. Das passiert nun mal, wenn Bakterien sich vermehren können.


Die Frage die man stellen muss, ist: „Wo ist das Salz?“

Genauso ist es mit unserer Gesellschaft. Wenn wir Missstände in unserer Gesellschaft erkennen, wir den Eindruck haben, dass die Welt in der wir leben, ungerechter, dunkler und ungenießbar wird, dann macht es keinen Sinn, die Schuld allein bei der Gesellschaft zu suchen und sie damit allein zu lassen. Das ist nun mal so, wenn eine gefallene Menschheit sich selbst überlassen wird und der Egoismus ungehindert seinen Platz erobert.


Die Frage sollte daher sein: „Wo ist die Gemeinde? Wo ist das Volk Gottes? Warum durchdringt das Salz und das Licht (Mt 5) von Christus nicht unsere Gesellschaft und verändert die Welt?“


Meine Leidenschaft ist es, Gemeinden dazu zu verhelfen „Bewegungen“ zu werden, die in ihrem Umfeld einen Unterschied machen. Ich möchte Christinnen und Christen dazu motivieren, als Salz und Licht den ihren von Gott gegebenen Platz bewusst als einen Ort zu sehen, an dem Gott sie haben und gebrauchen will. Ich träume von einer Bewegung, die unsere Gesellschaft mit dem Evangelium durchdringt, einer Revolution, die das Dunkel und Ungerechte in dieser Welt nicht akzeptiert und durch eine Alternative infrage stellt. Gemeinden, die das Gute sehen und fördern, sich mit dem StatusQuo unserer Gesellschaft nicht zufrieden geben und froh das Evangelium verkündigen, so dass Menschen angestoßen werden über Gott nachzudenken. Wenn man Gemeindewachstum in diesem Sinne versteht, dann ist das meine Leidenschaft.

Manchmal sind Gemeinden geschlossene Systeme und wehren sich gegen Veränderung. Was ist in Efringen Kirchen anders? 

Die Chrischona Gemeinde Efringen-Kirchen begegnet einer Herausforderung, der viele Gemeinden in unserem Land begegnen. Wir erleben eine Gesellschaft, in der der christliche Glaube nicht mehr die Leitkultur ist, die Menschen mehr und mehr kein Interesse am christlichen Glauben und der Großteil der Menschen vergessen haben, dass sie Gott vergessen haben. „Wo können wir ansetzen und die Menschen in Berührung bringen mit dem Evangelium, wenn wir zur gleichen Zeit wissen, dass die Menschen unsere Veranstaltungen nicht besuchen?“ Hilflosigkeit und Sorge macht sich in unseren Gemeinschaften breit, viele Gemeinden schrumpfen und man weiß: Der Letzte macht das Licht aus! So ist die Situation in vielen Verbänden und Gemeindebewegungen. Hinrich Wichern hat gesagt: „Wenn die Menschen nicht zu uns kommen, dann müssen wir eben zu ihnen gehen.“ Der gesellschaftliche Wandel, die damit verbundene missionarische Herausforderung und das Wissen um Jesu Auftrag: Geht hin – ist die Quelle und Motivator der Gemeinde in Efringen-Kirchen um auch Veränderung und die damit verbundenen Prozesse bewusst zu gestalten.

Am Wochenende habt ihr in Efringen-Kirchen eine Potenzialanalyse durchgeführt. Was war das Ziel? 

Das Ziel dieses Tages war es, der Gemeinde dabei zu helfen, ihr Potenzial zu entdecken und zu entfalten. Jede Gemeinde hat von Gott Gaben, Fähigkeiten und Ressourcen bekommen, um ihre Sendung vor Ort zu leben. Eine Potenzialanalyse hilft diese Dinge zu sehen und damit zu träumen – eine Fähigkeit die wir an vielen Orten verloren haben.

Wozu braucht es sowas? Reicht nicht viel Gebet aus?

Der eigentliche Akteur ist Gott. Da brauchen wir uns nichts vormachen. „Nicht die Kirche hat eine Mission, sondern die Mission hat eine Kirche“. Gott ist bereits an der Arbeit. Er durchdringt die Welt in der wir leben. „Es ist wie mit dem Mann, der Gott darum gebeten hat, im Lotto zu gewinnen. Viele Male sprach er dieses Gebet! Bis Gott antwortete: Es ist ja schön, dass du dafür betest im Lotto zu gewinnen, aber füll doch bitte mal ein Lottoschein aus!“

So ist Gebet fundamentaler Begleiter in unseren Gemeinden die beten: „Dein Reich komme!“ oder unser Wunsch danach, dass Menschen Christus kennen lernen. „So wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch!“ – in die Welt.


Die betende Gemeinde ist eine präsente Bewegung in der Welt.

Kannst du die einzelnen Schritte kurz beschreiben, die eine Gruppe bei einer Potenzialanalyse durchläuft?

Das kommt ganz auf die Situation der Gemeinde an. Es gibt ein Grundprogramm für diesen Tag, das jedoch mit einer hohen Flexibilität gestaltet und durch verschiedene Methoden gefüllt werden kann. Wichtig für diesen Tag ist der gemeinsame Anfang mit dem Wort Gottes, Lieder und Gebet. Darauf folgen Interaktionen die die Gemeinde mit dem Thema sensibilisiert. Jedes Gemeindeglied profitiert von den Interaktionen. In Efringen-Kirchen bot sich dann als Hauptteil die SWOT Analyse an, in denen man die Stärken und Schwächen der Gemeinde, sowie anstehende Chancen und Gefahren analysiert. Zusammenfassungen und Diskussionen über die Ergebnisse sind Teil des ganzen Prozesses und schließen den Tag auch ab.

Was blieb für die Efringer am Ende des Tages an Erfolg/Frucht?

Ich denke die Gemeinde hat sehr stark wahrgenommen, dass in ihr viel Potenzial vorhanden ist. Es ist eine Gemeinde mit einem diakonischen Schwerpunkt. Ihre Stärken passen zu dem Bedarf des Dorfes, weshalb sie sich auch sehr stark in die Flüchtlingsarbeit engagieren und diese ausbauen wollen. Es gibt aber noch sehr viel mehr Perspektiven. Die Gemeinde bekommt am Ende des Tages Hausaufgaben mit, die sie anleiten weitere Schritte zu tun und die Potenzialanalyse effektiv für die Zukunft der Gemeinde zu nutzen. In einer bereits geplanten Gemeindeleitungssitzung werden wir als nächsten Schritt den Tag und die Ergebnisse reflektieren und anwendbar machen.

Kann man die Potenzialanalyse für seine Gemeinde als Dienstleistung der Abteilung Theologie&Innovation buchen? Wie muss man vorgehen?

Natürlich! Das ist unser Anliegen. Wir wollen, dass viele Gemeinden ihr Potenzial entdecken und ein Segen sind für ihr Umfeld. Die individuellen Anfragen können per Mail geschehen oder direkt über ein persönliches erstes Telefonat,  um sich vorzutasten und eventuelle Projekte auszuhandeln. brudolph@teachbeyond.org. Mehr Infos: https://teachbeyond.de/was-wir-machen/theologie-innovation/

 

„Hu-Hu-Hu!“: Wir machen es wie die Isländer, wir feuern euch an! Vorbereiten der English camps.

52 Teilnehmer im Alter von 14 – 17 Jahren aus ganz Deutschland, 22 Betreuer aus den Staaten und Kanada. Geführt von einem Leitungsteam, bestehend aus einem Theologen, einem Koch, einer Administratorin, und fünf Englischlehrern. Im schönen Kandern, im Haus Palmgarten. Das doch kann nur gut werden! Leiter Steve Fladda hofft, dass „wir zu einem wirklich guten Team zusammenwachsen.“

Das Thema der diesjährigen English Camps lautet: „Back to life.“ Dieses soll in coolen Inputs vertieft werden. Neben viel Spaß wird aber auch an der englischen Sprache gearbeitet. Täglich drei Stunden wird gepaukt!

 


„American food, american bible time, american songs, american fun!“ Auch die drei Mitarbeiter in der Küche richten sich ganz darauf ein: Auf dem Speiseplan stehen: Grilled Ham & Cheese; Tomato & Blue Cheese Soup; Pork Chops w/ Mushroom Sauce; Rice; Broccoli. Baked Potato Bar; Chili; ColeslawBurgers; Fries; Green SaladGreen Salad.Chicken Noodle Soup; Colonial Cheesy Bread; Green Salad und vieles mehr.

Die Mitarbeiter aus den Staaten und Kanada werden für sich klären können, ob sie möglicherweise bei TeachBeyond arbeiten möchten oder eine gewisse Zeit in Deutschland zubringen.

In Asien gibt es einen großen Hunger nach Bildung, und Lehrkräfte aus dem Westen sind willkommen!

Crashkurs in interkultureller Kompetenz gefällig? Einer unserer Mitarbeiter blickt auf viele Jahre Auslandserfahrung zurück und erklärt, wie wichtig es ist, in Kulturen wie der in Afrika oder Asien eine demütige und dienende Haltung einzunehmen. 

„Seit meine Frau Marianne und ich 1980 nach Kinshasa gezogen sind (Demokratische Republik Kongo, damals Zaire genannt), lebten wir nur für insgesamt 3 Jahre in unserem Heimatland Schweiz. Unseren letzten großen Einsatz erlebten wir 2009-2014 in China, als wir bereits Großeltern waren.

Ein erster wichtiger Punkt für eine gute Zusammenarbeit betrifft unsere persönliche Haltung. Hier hat mich eine Bibelstelle besonders herausgefordert:

Rechthaberei und Überheblichkeit dürfen keinen Platz bei euch haben. Vielmehr sollt ihr demütig genug sein, von euren Geschwistern höher zu denken als von euch selbst. Jeder soll auch auf das Wohl der anderen bedacht sein, nicht nur auf das eigene Wohl. Das ist die Haltung, die euren Umgang miteinander bestimmen soll; es ist die Haltung, die Jesus Christus uns vorgelebt hat. (Philipper 2,3-5)

Besonders in afrikanischen oder asiatischen Kulturen sind Personen stark auf gute Beziehungen bedacht und empfinden intuitiv, mit welcher Haltung man ihnen gegenübertritt. Ich habe mich dabei ertappt, dass ich mich als Lehrer oder Experte fühlte, also als jemand, der mehr weiß oder der es besser weiß als die Menschen vor Ort. Das führt schnell zu einer Haltung der Überlegenheit. Ich musste bewusst lernen, von meinen einheimischen Freunden höher zu denken als von mir selber, und ich musste als Lernender auftreten, nicht nur als Lehrender.

Um über Grenzen hinweg gut zusammenarbeiten zu können, ist eine gründliche Betrachtung des lokalen Umfeldes wichtig. Mir sind folgende Aspekte besonders wichtig geworden:


Kulturelles Umfeld: Zuerst fallen die äußerlichen Unterschiede auf. Menschen sehen anders aus, essen anders, kleiden sich anders, usw. Unter dieser Oberfläche sind die menschlichen Grundbedürfnisse gleich. Es geht um Liebe, Annahme, Anerkennung, Schuld und Sühne. Wenn wir auf diese Ebene gelangen können, ist ein echter Austausch möglich.


Soziales Umfeld und Beziehungen: Die Familie hat in China einen sehr hohen Stellenwert. Wichtig ist es, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Man muss das Gesicht wahren können und mit der Hilfe eines Netzwerks von Beziehungen vorwärtskommen.


Wirtschaftliches Umfeld: In China ist die Wirtschaft stark vom Materialismus geprägt. Es gibt viele Wanderarbeiter mit wenig sozialer Absicherung, aber auch Leute, die oft die Stelle wechseln. Im Land ist viel verfügbares Kapital vorhanden, das zu Investitionen im In- und Ausland genutzt wird.


Gesetze und Regeln: Das Parlament hat fortschrittliche Gesetze hin zu einer Zivilgesellschaft verabschiedet, aber die Umsetzung ist langsam. Es gibt mächtige Clans, viel Korruption, aber in neuerer Zeit auch konsequentere Korruptions-Bekämpfung.


Geistliches Umfeld: Es ist eine große Sehnsucht nach dem Jenseitigen und Übernatürlichen zu spüren. Zu theologischen Fragen und zum Wirken der Kirchen habe ich ein Buch verfasst: Entwicklungen im Verständnis der Rechtfertigungslehre in China (Verlag für Kultur und Wissenschaft, Bonn 2010).


Potenzial zur Zusammenarbeit: Es gibt einen großen Hunger nach Bildung, und Lehrkräfte aus dem Westen sind willkommen. Im Moment gibt es großen Bedarf an deutschsprachigen Lehrern für die Fächer Deutsch, Mathematik und Naturwissenschaften.

Dr. Peter Regez ist bei TeachBeyond (früher als Janz Team bekannt) zuständig für Bildungsprojekte in West- und Osteuropa sowie Afrika. Er hat weiterhin mit internationalen Schulen in China zu tun. Kontakt:

Eine riesige Aufgabe: Christliche Schulen in der Demokratischen Republik Kongo gründen

„Eglise du Christ au Congo“ (ECC) ist der Dachverband aller protestantischen Denominationen und Werke in der Demokratischen Republik Kongo. Insgesamt haben alle diese Denominationen und Werke die Aufsicht über 18‘500 Schulen im Land.

Im Jahr 2010 hat die Synode der „Eglise du Christ au Congo“ (ECC) beschlossen, dass diese Schulen nicht nur dem Namen nach christlich sein, sondern wirklich biblische Werte im Lehrplan integrieren und den Glauben praktisch leben sollten.Verschiedene Werke wurden angefragt, sich an dieser riesigen Aufgabe zu beteiligen. TeachBeyond beschloss, sich zu beteiligen und sich mit anderen dieser riesigen Aufgabe zu stellen.

Dr. Peter Regez, Leiter für TeachBeyond Europa, Asien und Afrika hat den leitenden Bischof der ECC Monseigneur Nyamuke getroffen und korrespondiert seither mit ihm.  TeachBeyond hat es sich zur Aufgabe gemacht, in der Hauptstadt Kinshasa eine Modellschule aufzubauen und dort Lehrer anderer Schulen im Rahmen von Seminaren weiterzubilden.
Treibende Kraft für den Aufbau dieser Schule ist Mitarbeiterin Tammy Peters.

Gestartet wurde letztes Jahr im September mit einem dreijährigen Kindergarten, und in diesem Herbst kommt die erste Klasse dazu.  Danach, so Gott will, kommt jedes Jahr eine weitere Klasse hinzu. Tammy Peters, Mitarbeiter von TeachBeyond ist mehrmals im Jahr in Kinshasa, um die Arbeit zu begleiten und zu betreuen.

 

Vierteljährliches Mitarbeitertreffen hat sich bewährt und wird sehr geschätzt

TeachBeyond Deutschland: das ist viel, viel mehr als BFA oder die SchallWerkStadt

Was wenig bekannt ist, ist dass TeachBeyond Germany über 50 Leute außerhalb der Black Forest Academy in aktiven Diensten unterwegs sind. Allen bekannt ist die SchallWerkStadt. Weniger bekannt aber ist, dass Mitarbeiter Alec und Jan Forman mit ihrem Buch „Strangers like Angels“   Vortragsabende durchführen. Es lohnt sich durchaus, auf ihre website zu gehen um darüber mehr zu erfahren. Bei dieser riesigen Bandbreite an Aktivitäten schien es der Leitung sinnvoll zu sein, regelmäßige Mitarbeitertreffen zu inszenieren, um die Arbeit aller Mitarbeiter kennenzulernen, mitzutragen und regelmäßige Infos aus der Leiterschaft er erhalten. Auch wenn die ersten Meetings Raumprobleme aufwiesen, die Zeitdisziplin schwierig schien oder Übersetzungsarbeit Mühe kostete, die Arbeit für ein Zusammenkommen lohnt sich sehr.


Feed-backs hören sich so an: „Ich mochte es, neben Leuten zu sitzen, die ich sonst nicht sehe oder treffe.“ Der verantwortliche Mitarbeiter George Matthews sieht sich ermutigt, an den vierteljährlichen Meetings festzuhalten und an ihrem Konzept weiterzufeilen.

Für unsere nordamerikanische Community:

A little known fact about TeachBeyond Deutschland is that over 50 people are active in ministries outside of Black Forest Academy. A better known example is the music academy SchallWerkStadt. A lesser known example is Alec and Jan Forman’s “Strangers like Angels” book and speaking engagements (it is worth checking out the website to learn more!). They are currently in England and this weekend will be presenting  their book at an event where 5,000 people will be visiting – it’s all about Land Rovers. Jan says: „We are praying to have interesting conversations with many folk and hope to sell many books too.“

With such a diverse range of activities we decided to introduce regular staff-meetings as a way to keep in touch with other and receive updates from leadership. Despite some room for improvement in the areas of translation and time-keeping, feedback from the first event in February was positively encouraging.


“I loved sitting with people I don’t normally see” wrote one attendee. Responding to the statement “I am happy to attend another event of this kind” 6 people said “Agree” and 13 “Strongly Agree”. With this in mind the staff meetings will continue on a quarterly basis. Responding to the statement “I am happy to attend another event of this kind” 30% people said “Agree” and 70% “Strongly Agree”. With this in mind the staff meetings will continue on a quarterly basis.